Der Sportbekleidungsexperte aus dem bayerischen Schwabmünchen ist zur Zeit mit der Gründung einer österreichischen Tochtergesellschaft beschäftigt und wird in Kürze ein neues Team präsentieren, das ab 1. September 2010 an den Start gehen wird. Sitz des Tochterunternehmens wird Innsbruck sein. Schöffel sieht in Österreich enormes Potential.
Siemens Österreich wird zur globalen Drehscheibe für die Kleinwasserkraft-Aktivitäten des Konzerns. Am Standort Salzburg, wo schon bisher das nationale Kompetenzzentrum für diese Form der Energiegewinnung lokalisiert war, werden zwei Millionen Euro investiert. Der Mitarbeiterstand soll sich in den kommenden Jahren verdoppeln.
Nach der Übernahme von AlliedPanels durch die kanadische Celestica Inc. wird in Österreich ein Center of Excellence für den europäischen Markt entstehen. In Österreich wollen die Kanadier ihre Medizintechnikkompetenz für Europa konzentrieren. Celestica ist ein weltweit führender Anbieter von ganzheitlichen „Product-Lifecycle“-Lösungen. Die Übernahme von AlliedPanels erhöht die Kompetenz von Celestica im Bereich der „bildgebenden Diagnose“.
Der US-Industriezulieferer Parker Hannifin hat kürzlich seine dritte Niederlassung in Österreich eröffnet. Parker Hannifin beliefert rund 350 Unternehmen aus der Industrie sowie Distributionspartner im Handel, über die indirekt mehrere tausend Betriebe versorgt werden. Zu den Produkten zählen etwas Pneumatik- und Hydraulikverschraubungen für Maschinenbauer. Seit Anfang Juli hat Österreich auch die Sales-Verantwortung für 17 Ost-Länder. Parker Hannifin beschäftigt in Österreich 132 Mitarbeiter.
Der Solaranlagenhersteller GreenOneTec hat in seinem Werk in Kärnten die weltweit modernste und schnellste Fertigungsanlage für Solarkollektoren in Betrieb genommen. Auf der Fertigungsstraße kann pro Minute ein Solarkollektor produziert werden. Die Investition beläuft sich auf vier Millionen Euro.
Die Halbjahresbilanz von ABA-Invest in Austria zeigt eine positive Entwicklung bei den Betriebsansiedlungen: Die Zahl der angesiedelten Projekte ist von 84 auf 93 gestiegen, was einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese Unternehmen haben mit 103 Millionen Euro fast drei Mal so viel in Österreich investiert wie im ersten Halbjahr 2009 (37 Millionen Euro). Dadurch wurden 504 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Wir haben die Trendwende geschafft und starten derzeit bei den Ansiedlungen neu durch. Neben der Erholung des deutschen Marktes profitiert Österreich von seiner Drehscheiben-Funktion in Richtung Ost- und Südosteuropa", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Für das zweite Halbjahr rechnet ABA-Geschäftsführer René Siegl bei anhaltender Verbesserung der Wirtschaftslage mit einer weiteren schrittweisen Belebung des konjunktursensiblen Betriebsansiedlungsgeschäftes.
Der Medizintechnikriese B.Braun mit deutschen Wurzeln und weltweit 40.000 Mitarbeitern eröffnete ein Entwicklungsbüro in Graz. "Die Technische und die Medizinische Uni Graz sowie das Joanneum Research arbeiten seit drei Jahren intensiv mit B.Braun an einem Therapieprojekt für Intensivpatienten. Jetzt folgt der nächste große Schritt mit der Ansiedelung in Graz", erklärt Martin Ellmerer, der neue Leiter des B.Braun-Entwicklungsbüros in Graz. Konkret entwickelt und testet sein Team nun eingebettet ins Uni- und Forschungsumfeld des steirischen Humantechnologieclusters einen Glukose-Sensor. Er dient zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels bei Patienten auf Intensivstationen.
Die Österreich-Tochter der deutschen Ergo Versicherung wurde weiter aufgewertet und soll den Vertrieb über Banken in Mittel- und Osteuropa ausbauen. Schon jetzt ist die Ergo Austria für sieben Länder zuständig, nun wird der Einstieg in Bosnien, Serbien und der Ukraine angedacht. In der neuen Österreich-Zentrale wird ein Kompetenzteam für Bankkooperationen in weiteren Ländern, auch in Asien, eingerichtet.
Ein Österreicher kann sich um 24 Prozent mehr leisten als ein durchschnittlicher EU-Bürger. Das zeigt ein Vergleich des Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards, der die unterschiedlichen Preisniveaus berücksichtigt und vom EU-Statistikamt Eurostat durchgeführt wurde. Das reichste Land in der EU ist Luxemburg, vor Irland und den Niederlanden. Deutschland liegt auf Platz 7.
Die Borealis-Tochter Agrolinz Melamine mit Sitz in Linz will in den kommenden Jahren bis zu 150 Millionen Euro in Anlageteile, Infrastruktur, etc. investieren. Das Projekt startet heuer und soll 2013 abgeschlossen sein.